Projekt: Kulturabend: "Yallah, Max-Beckmann-Schule - Wofür stehst du (ein)?"

Max-Beckmann-Schule

Das Schulgebäude der Max-Beckmann-Schule (© Stefan Weiß)

Mit einer kulturellen Abendveranstaltung an der Max-Beckmann-Schule mit besonderem Fokus auf kulturelle Vielfalt wollen die Projektlehrkräfte Joanna Bennet, Mitja Lüderwald und Miriam Kneller das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Schulgemeinde  stärken. 

Über das Projekt

Die Schüler:innen haben sich in unterschiedlicher Weise mit dem Motto "Yalla, Max-Beckmann-Schule – wofür stehst Du (ein)?" und dessen Interpretation durch die verschiedenen Mitglieder der Schulgemeinde befasst.

Im Vorlauf zum Kulturabend als gemeinsame Veranstaltung mit Bühnenprogramm, Ausstellungen und kulinarischen Angeboten, sollten und wollten, eingebettet in ein bestimmtes Thema, einzelne Schüler:innen, Schüler:innen-Gruppen und Klassen sich möglichst breit gefächert eigene kleine Projekte überlegen, deren Ergebnisse am Kulturabend präsentiert werden können. Solche Projekte wurden, als noch die Aussicht auf eine gemeinsame Veranstaltung bestand, auch angegangen.

Leider konnte die geplante gemeinsame Veranstaltung auf Grund der Pandemiesituation nicht wie geplant Anfang Februar 2021 stattfinden. Zu diesem Zeitpunkt war bereits ein Alternativplan aufgestellt worden.

Dabei sollten die Ergebnisse teilweise digitalisiert werden und in einem Ausstellungsraum für Schüler:innen- und Klassengruppen begehbar gemacht werden. Eine vollständige Digitalisierung wollten wir zunächst vermeiden, da wir gerne an dem gemeinschaftlichen Erlebnis der Projektprodukte und -ergebnisse festhalten wollten.

Allerdings musste auf Grund der Corona-Unterrichtssituation auch diese Alternative auf Eis gelegt werden. So wurden einige Projekte im Rahmen des Unterrichts abgewickelt oder verschoben, in der Hoffnung, dass mit einer Entspannung der Pandemielage zum Ende des Schuljahres eine solche oder ähnliche Veranstaltung stattfinden könnte.

In gemeinsamer Beratung mit der Schulleitung und der Schulgemeinschaft haben wir die Veranstaltung bzw. die Projektwürdigung nun noch einmal umstrukturiert und haben uns doch für eine Schüler:innen-nahe, rein digitale Version entschieden.

Es wird ein Instagram Account gestaltet, auf dem die Projekte in angemessener Form (durch Nutzung der Möglichkeiten von Fotografie und Videoaufnahmen) den Schüler:innen nahegebracht werden können.

Gelungenes, Überraschendes, Erfreuliches

Sehr erfreulich war die Resonanz im Kollegium. Natürlich haben nicht immer alle die Möglichkeiten an einem solchen Projekt teilzunehmen. Nichtsdestotrotz haben sich Einige mit Engagement zur Verfügung gestellt, Hilfsbereitschaft bei der Planung und Durchführung angeboten und kreativ Ideen für eigene Projekte in ihrem Unterricht ausgearbeitet.

Weiterhin gab es gute Unterstützung aus der Schulleitung, die abgesehen von pandemiebedingten Komplikationen bereitwillig Zeit und Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hat.

Stolpersteine

Für jede Projektarbeit war die Pandemie sicher ein ganzer Stolperfels. Besonders für ein Projekt, das eine gemeinsame, schulinterne Großveranstaltung zum Ziel hatte, konnte sie nicht ungünstiger sein.

Ferner war uns eigentlich daran gelegen, besonders mit Blick darauf, dass unsere Schüler:innen-Schaft am Oberstufengymnasium älter und eigenständiger ist, dass Schüler:innen individuell und in Gruppen eigene Ideen und Projekte – ohne Anleitung von Lehrer:innen – entwickeln, die sie im Rahmen des Kulturabends hätten präsentieren können.

Allerdings waren die Möglichkeiten der Schüler:innen, gemeinsam etwas zu erarbeiten, durch die Pandemie stark erschwert bis unmöglich. Darüber hinaus hatten sie nur begrenzte zeitliche und mentale Ressourcen, sich neben der extrem ungewöhnlichen Unterrichtssituation mit außerunterrichtlichen Projekten zu befassen.

Blick in die Zukunft

Das Projekt kann in seinem ursprünglichen Ansatz – also mit einer Veranstaltung, die im weitesten Sinne Diversität und Vielfalt an unserer Schule in den Blick nimmt – jederzeit ausgeführt werden. Das Interesse, die Bereitschaft sowie die Strukturen sind vorhanden. Inzwischen existieren auch mehre Alternativpläne.

Allerdings sind alle Versionen, aufgrund der Tatsache, dass dem Projekt ein in irgendeiner Form geartetes gemeinschaftliches Erlebnis zu Grunde liegt, darauf angewiesen, dass zumindest so etwas Ähnliches wie Regelbetrieb an der Schule herrscht.

Mit anderen Worten: Es bedarf für die Zukunft Freiwillige, die die Organisation (Themenfindung, Aufrufe schreiben, Projekte sammeln, terminliche Planung) übernehmen.

Die Veranstaltung kann so entweder jährlich oder alle zwei Jahre ausgeführt werden und zum festen Bestandteil der Schulfestsaison werden.

Tipp zum Nachahmen

Man sollte keine größere Veranstaltung während einer Pandemie planen und doch ist auf die Kreativität und Hilfsbereitschaft der Kolleg:innen und Schüler:innen Verlass.

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Max-Beckmann-Schule

Adresse und Kontakt:
Sophienstraße 70
60487 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 212-36964
E-Mail: poststelle.max-beckmann-schule@stadt-frankfurt.de
Internet: max-beckmann-schule.de
Projekt: Kulturabend: "Yallah, Max-Beckmann-Schule - Wofür stehst du (ein)?"
Projektlehrkräfte & Autorinnen dieses Berichts:
Joanna Bennet, Mitja Lüderwald, Miriam Kneller
Schulform: Oberstufengymnasium
Anzahl der Klassen: 24
Schülerzahl: 600
Stadtteil: Bockenheim
Besondere Angebote: Lernangebote in der Jahrgangsstufe 11 zur individuellen Förderung, Förderangebote in DaZ und bei LRS