Die Vielfalt der Menschen und Vereine prägt Frankfurt. Gefeiert wird diese Vielfalt alljährlich mit der Interkulturellen Woche (IKW), diesmal von Donnerstag, 24. September, bis Sonntag, 4. Oktober. Veranstalter ist in diesem Jahr der Verein "El árbol que crece", der dafür vom Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) eine finanzielle Förderung in Höhe von 10.000 Euro erhält.
Nach dem Motto "Frankfurt in Szene – Stimmen des Zusammenlebens" sollen in diesem Jahr Theater, Musik, Tanz, Performances und Literatur den Schwerpunkt der IKW bilden. Entstehen soll ein Programm, das möglichst viele Facetten des kulturellen Lebens in Frankfurt abbildet.
Deshalb waren bis zum 26. Juni 2026 weitere Organisationen aufgerufen, eigene Programmideen und Veranstaltungen für die IKW einzureichen oder neue Formate zu entwickeln. Ein Vernetzungstreffen für alle Teilnehmenden fand ebenfalls am 26. Juni statt.
Wer trotz Ablauf der Einreichungs-Frist Interesse hat, bei der IKW mitzuwirken, wendet sich bitte per E-Mail an "El árbol que crece": ikw@crece-ev.org
Der Verein "El àrbol que crece“ (deutsch etwa "der wachsende Baum") wurde 2016 gegründet und befasst sich mit Bildung und Kultur im Zusammenhang mit Migration. Seine Projekte entstehen in Deutschland, aber auch in Städten wie Kairo, Hongkong oder Amman.
Die Frankfurter IKW gibt es seit 2006. Sie wird von wechselnden Veranstalterinnen und Veranstaltern organisiert. Vereine können sich dafür über eine jährliche Ausschreibung bewerben. Hinter der Frankfurter IKW steht ein Initiativkreis, dem das AmkA, weitere städtische und kirchliche Träger sowie Dachverbände angehören.
Statement Initiativkreis-Mitglied
Dr. Silke Schumann vom IKW-Initiativkreis:
"Vereine prägen die Interkulturelle Woche"
