Save the Date: Abendveranstaltung mit Livestream am 1. Juni 2022

Unser Frankfurt, unsere Sprachen: Von Afrika lernen

Symbol-Grafik (© iStock/Angelina Bambina)

In unserer globalisierten und diversen Gesellschaft sind Mehrsprachigkeit und Herkunftssprachen wichtige Ressourcen. Daran erinnert das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) anlässlich des Internationalen Tags der Muttersprache am 21. Februar. Die UNESCO hat diesen Gedenktag erstmals im Jahr 2000 ausgerufen, um sprachliche und kulturelle Vielfalt zu fördern. 

In Frankfurt hat die Bevölkerung rund 180 Staatsangehörigkeiten, mehr als 200 Sprachen werden gesprochen. Etwa zwei Drittel der Kinder in den städtischen Kitas wachsen mehrsprachig auf. Dennoch erfahren Mehrsprachigkeit und Herkunftssprachen nicht immer die angemessene Anerkennung.

Bei der Abendveranstaltung "Unser Frankfurt, unsere Sprachen: Von Afrika lernen" wollen wir uns vom Kontinent mit der größten Sprachenvielfalt inspirieren lassen, um die Situation in Deutschland anders und neu zu betrachten. Dies gilt insbesondere für die breitgefächerten sprachlichen Ressourcen und Perspektiven von mehrsprachigen Afrikaner:innen in Deutschland.

Welche Erfahrungen haben afrikanische Frankfurter Familien mit Sprachenvielfalt? Welche Schwierigkeiten und Herausforderungen begegnen ihnen mit ihrer Mehrsprachigkeit? Welche Chance sehen sie für sich? Welche Auswirkungen hat das vorherrschende Afrikabild auf die Verwirklichung von Potentialen?

Gemeinsam wollen wir ins Gespräch kommen, begleitet von Expert:innen und der Frage, wie Multilingualismus in Afrika als Modell für die Sprachförderpraxis in Deutschland dienen kann.

Im Mittelpunkt steht der persönliche Austausch. Deswegen wird "Von Afrika lernen" vom 21. Februar auf Mittwoch, 1. Juni verschoben. Dann von 18.30 bis 21.30 Uhr vor Ort im stadtRAUMfrankfurt – und mit etwas Glück unter Bedingungen, die Austausch, Kennenlernen und Netzwerken möglich machen. Die Veranstaltung wird auch im Live-Stream übertragen.

Auf dem Podium und mit Ihnen im Gespräch sind:

  • Gifty Rosetta Amo Antwi aus einer mehrsprachigen deutsch-ghanaischen Familie, Mutter von drei Kindern und Geschäftsführerin von "Weltladen unterwegs"
     
  • Prof. Dr. Axel Fanego Palat vom Institut für Afrikanistik der Goethe-Universität Frankfurt
     
  • Prof. Dr. Rémi Armand Tchokothe, Literaturwissenschaftler am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien
     
  • Dr. Anne Schumann Douosson aus einer mehrsprachigen deutsch-ivorischen Familie, Mutter von zwei Kindern und Projektmitarbeiterin an der Frankfurter Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg
     
  • Moderation: Claudia Khalifa, AmkA.

Warum sie an der Veranstaltung teilnehmen und warum das Thema für sie wichtig ist, erläutern Prof. Dr. Rémi Armand Tchokothe und Prof. Dr. Axel Fanego Palat in ihren Statements.

Warum ich dabei bin

"Sprachkultur wesentlich im Leben von Afrikaner:innen"
Rémi Tchokothe

Zum Statement von Prof. Dr. Rémi Tchokothe

 

"Mehrsprachigkeit ist der Normalfall"
Axel Fanego Palat
Zum Statement von Prof. Axel Fanego Palat

 

 

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Anmeldung zur Veranstaltung

Melden Sie sich schon heute für die Veranstaltung "Von Afrika lernen" an – per E-Mail an: amka.anmeldung@stadt-frankfurt.de

 

"Von Afrika lernen" ist eine Veranstaltung des AmkA in Kooperation mit dem Fachinformationsdienst Afrikastudien der Frankfurter Universitätsbibliothek J.C. Senckenberg.